Dokumentation des Vorgangs/Leserbrief

Bürgermeister Fischer: „StandUp!“-Veranstaltungen im Einklang mit der Nutzungsordnung

In der Sitzung des Verwaltungsausschusses in der letzten Woche teilte die Stadtverwaltung überraschend mit, dass die für 2016 geplanten Veranstaltungen der Reihe „StandUp!“ nicht im Ratssaal stattfinden darf.

Eine Erklärung für die unter dem Tagesordnungspunkt „Mitteilungen“ vorgetragene Stellungnahme der Stadtverwaltung gab es nicht.

Die Mitteilung war insofern überraschend, als es vor einem knappen Jahr aufgrund einer Anfrage der Wählergruppe Pro Bremervörde (WG) eine abschließende Klärung innerhalb der Stadtverwaltung in dieser Frage gegeben zu haben schien. Die Stadtverwaltung hatte Ende Juni 2015 mitgeteilt, dass nach „abschließender“ Prüfung des Sachverhaltes die Veranstaltungsreihe „Stand Up!“ im Einklang mit der Nutzungsordnung steht und im Ratssaal stattfinden kann.

Diese Entscheidung im Juni 2015 war bereits damals zur Überzeugung der WG fehlerhaft, denn weder der Antragsteller noch der Inhalt der Veranstaltung waren in Einklang mit der Nutzungsordnung für den Ratssaal zu bringen. Zwar wurde im dritten Anlauf der Antragsteller entsprechend den offensichtlichen Anforderungen der Nutzungsordnung nachgebessert (nachdem bereits der erste Antrag positiv beschieden worden war), jedoch blieben die inhaltlichen Bedenken der WG im Hinblick auf die Vorgaben der Nutzungsordnung bestehen.

Dieser Hintergrund war für die Fraktion WG Pro BRV Anlass für ihre Anfrage, da in der Vergangenheit Anfragen zur Nutzung des Ratssaales häufig abschlägig mit dem Hinweis darauf beschieden worden waren, dass die beabsichtigte Zweck von der Nutzungsordnung nicht gedeckt sei. Hierunter waren u.a. Anfragen des Gedenkstättenvereins Sandbostel zur Durchführung einer Lesung der Lebenserinnerungen von I. Buterfas; der SPD zur Durchführung der Jubiläumsveranstaltung anlässlich ihres 150-jährigen Bestehens und eine Buchvorstellung von Gregor Gysi. In allen Fällen handelte es sich um kulturelle Veranstaltungen, wie sie auf der ganzen Welt zu Hause sind und auch von der Nutzungsordnung der Stadt Bremervörde für den Ratssaal erfasst werden. Unter Berücksichtigung dieser zweifelhaften Entscheidungen hätte auch die Veranstaltungsreihe „Stand Up!“ durch die Stadtverwaltung nicht genehmigt werden dürfen, will sich der Bürgermeister nicht Willkür bei der Vergabe des Ratssaales vorwerfen lassen. Dies gilt umso mehr, als es sich bei der maßgeblichen Beteiligung des Schweizer Predigers Leo Bigger um eine missionarische Veranstaltung gehandelt hat mit sektenähnlichem Charakter (siehe Internet zu Leo Bigger).

All dies hatte den Bürgermeister jedoch nicht davon abgehalten den Ratssaal als Forum für die in Rede stehende Veranstaltung zur Verfügung zu stellen. Umso mehr überrascht der Bürgermeister nunmehr mit seiner Entscheidung, einer neuerlichen Veranstaltungsreihe „Stand Up!“ den Ratssaal zu verweigern, ohne die Gründe hierfür zu kommunizieren. Ein Verhalten, das wenig demokratisch erscheint und mit dem Vorwurf der Willkür behaftet ist.

Nachvollziehbar wäre die Entscheidung des Bürgermeisters allerdings, würde dieser in einer Erläuterung seiner Entscheidung einräumen, sich bei den bisherigen Genehmigungen der Veranstaltungsreihe geirrt zu haben. Irren ist schließlich menschlich. So aber verbleibt ein vermeidbares „Geschmäckle“.

Grundsätzlich strebt die Fraktion WG Pro Bremervörde ein großzügiges Verfahren seitens der Stadtverwaltung bei der Vergabe des Ratssaales an, sofern die geplanten Veranstaltungen der bestehenden Nutzungsordnung entsprechen. Sollte die Nutzungsordnung zur Überzeugung der Ratsmehrheit nicht mehr den Anforderungen entsprechen, so ist diese in einem demokratischen Verfahren zu ändern. Die WG Pro Bremervörde wird sich in einem solchen Verfahren konstruktiv einbringen.

Willkürliche Entscheidungen des Bürgermeisters jedoch werden auch in Zukunft von der WG Pro Bremervörde als solche gebrandmarkt und in keiner Weise akzeptiert.


Nutzungsordnung Ratssaal

Hinweise zu Leo Bigger:

http://de.wikipedia.org/wiki/International_Christian_Fellowship#Kritik

www.woz.ch/-22a5

www.schweizamsonntag.ch/ressort/aktuell/1692/

http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Ich-befahl-dem-Teufel-aus-ihr-zu-fahren-/story/11087234


 

 

Glosse von Patricius Sauerkind

Da hat die Verwaltungsspitze im Bremervörder Rathaus ja gerade noch einmal rechtzeitig Handlungsfähigkeit bewiesen bevor ein Projekt des Ortsrates verwirklicht werden konnte: Das halbanonyme Urnengräberfeld, das einen würdevollen Ort der Erinnerung geboten hätte. Nun, nach immerhin über zwei Jahren Planungszeit und Entwicklungskosten, in die der Ortsrat investiert hat, stellt die Verwaltungsspitze fest:
- Tut uns furchtbar leid, lieber Ortsrat, aber das halbanonyme Urnengräberfeld ist an dieser Stelle des Friedhofs leider nicht zu
verwirklichen. Wir haben dort die ein oder andere Versorgungsleitung entdeckt ...
- Die ein oder andere? Jetzt?? Nach zweieinhalb Jahren???
- Nun ja, ein plötzlich aufgetauchter Gullydeckel hat uns darauf gebracht, doch mal genauer nachzusehen.
- Aber der Ortsrat sollte doch genau dort planen!
- Schon richtig, aber wer ahnt schon, daß der Ortsrat wirklich Ernst macht ... Außerdem kann der Ortsrat doch einfach an anderer Stelle neu planen. Aber bitte ohne diesen unseligen Herrn D., der paßt uns überhaupt nicht. War auch zu teuer. Seht mal, wir haben das für euch schon mal vorbereitet, das ist viel günstiger und ihr braucht nur noch dafür abzustimmen.
- Aber der neue Entwurf wird doch fast genauso teuer!
Lieber Ortsrat, wir wußten es schon immer: Ihr könnt einfach nicht rechnen. Und nun schweigt mal schön stille, ihr bringt mich sonst noch aus dem Konzept!

Mein Liebermann! Manchmal kann man in dieser Stadt gar nicht so viel fressen, wie man kotzen möchte ...*
A propos: Wann ist eigentlich das nächste Werbedinner, äh nein White Dinner mit Schirmherrscher G.?:
- Auf mein Kommando laufen alle auf die Wiese und bilden die drei großen Bremervörder Buchstaben - und los! Aber ... nein! Stop! Nicht wie in der Probe! Diesmal nicht C, D und U! Jetzt BRV! Nochmal!

Merke: Immer schön aufpassen, unter welchen Schirm man sich stellt, sonst sieht man nur noch schwarz!

*Der von den Nazis verfemte Maler Max Liebermann prägte den Satz: "Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte"

 


 

Halbanonymes Urnengräberfeld auf dem Friedhof Neues Feld Bremervörde

Bürgermeister Fischer äußert sich rufschädigend gegenüber Landschaftsarchitekten

Verantwortung für Aufgabe des 1. Standorts für Urnengräberfeld beim Bürgermeister durch Irreführung des Ortsrates

Rückblick:
Zweieinhalb Jahre engagierte sich der Ortsrat Bremervörde für die Realisierung der gestalterisch anspruchsvollen Anlage eines halbanonymen Urnengräberfeldes auf dem Friedhof Neues Feld. Der Landschaftsarchitekt Andreas Damm legte im September 2014 eine zweite, kostenreduzierte Schätzung der Gesamtbaukosten in Höhe von 58.000 Euro vor, mit dem Hinweis, dass sich das Konzept auch in 2 sinnvollen Bauabschnitten realisieren lassen würde.

Nach den Haushaltsberatungen standen insgesamt nur 49.000 Euro zur Verfügung. Durch reduziertere Gehölzauswahl und andere sparsamere Alternativen, wären die reinen Baukosten schließlich gedeckt gewesen.

Doch still ruhte der See. Rettungsversuche zur Umsetzung des “Damm-Entwurfs” scheiterten im Frühjahr 2015. Als Grund für die Inaktivität der Stadtverwaltung wurden die nicht gedeckten Kosten des Planers bezeichnet, die weder erhoben noch beziffert wurden, der aber der Stadtverwaltung dazu diente, nichts zu unternehmen, auch nicht nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen, den attraktiven Entwurf des Landschaftsarchitekten zu realisieren.

Bis zum Sommer 2015 passierte dagegen – nichts. Im Gegenteil:

Der Bürgermeister und der zuständige Dezernent förderten permanent die Ansicht, dass das Projekt zu teuer sei, weil vom zuständigen Dezernenten geschätzte Planungskosten in Höhe von angeblich etwa 10.000 Euro zu den Baukosten hinzukämen. Die Verantwortlichen wollten weder den Landschaftsarchitekten, noch die Umsetzung des Konzeptes.

Darüber hinaus stellte die Stadtverwaltung plötzlich fest, dass Versorgungsleitungen unter dem von Ihnen vorgegebenen, ursprünglich geplanten Standort für das Urnengräberfeld verliefen – nach zwei Jahren Diskussion! Es gelang dem Bürgermeister, Teile des Ortsrats zu überrumpeln, indem er dem Landschaftsarchitekten die Verantwortung zuschob: Die Stadtverwaltung wandte sich ihrerseits an ein Unternehmen des Garten- und Landschaftsbaues – ohne direkte Beteiligung des Ortsrates, und weil einige Ortsratsmitglieder “nun endlich das Thema loswerden wollten”, sollten vollendete Tatsachen geschaffen werden. Dann kam es zur Sitzung des Ortsrates Bremervörde am 14. Oktober 2015, in der der zurecht angegriffene Bürgermeister Fischer mit falschen Aussagen die Debatte weiter anheizte:

1. falsche Behauptung
Auf der Ortsratssitzung am 14. Oktober 2015 erklärte Bürgermeister Fischer, dass die zuständigen Stellen in der Stadtverwaltung keine Kenntnis vom kostenreduzierten Vorentwurf des Landschaftsarchitekten Damm hätten. Das hat sich nachweisbar als falsch erwiesen, denn dem Bürgermeister selbst ist die überarbeitete Kostenschätzung übersandt worden, für die er sich in einem Schreiben an die ehemalige Orts-Bürgermeisterin Susanne Morgenstern bedankte.

2. falsche Behauptung
Fischer beschuldigte den Landschaftsarchitekten Damm, er habe die “Versorgungsleitungen” unter dem vorgesehenen ersten Standort des Urnengrabs nicht entdeckt und damit einen Planungsfehler begangen. Das ist nach Rücksprache mit der Landesarchitektenkammer falsch, weil Damm mit keiner kompletten Grundlagenermittlung und keinem Vorentwurf beauftragt worden ist, sondern lediglich einen Gestaltungsentwurf an dem von der Verwaltung vorgegeben Standort erarbeiten sollte, teilte der Landschaftsarchitekt der „Bürgerliste“ im Ortsrat mit. Nach dessen Vorlage im Ortsrat hätte er mit der weiteren Planung / Realisierung beauftragt werden können.

3. falsche Behauptung
Fischer hat in Ortsratssitzung behauptet, Damm habe alle Pläne von der Stadt erhalten, und hätte deshalb Kenntnis über die Leitungen haben müssen; auch das ist nach Aussage des Landschaftsarchitekten falsch, weil er keine diesbezüglichen Pläne erhalten habe. Außerdem sei zu prüfen, so Andreas Damm, in welchem Umfang die Leitungen überhaupt den Standort grundsätzlich in Frage stellen würden.

Zwischen dem alten Entwurf “Damm” und dem neuen Entwurf eines Unternehmens des Garten- und Landschaftsbaues, besteht nur eine geringe Kostendifferenz, wobei plötzlich die Planungskosten – im Unterschied zum „Damm-Entwurf“ – für den neuen Entwurf, nun generös “vom Bürgermeister” (“das machen wir!”) bezahlt werden. Beides sind nur grobe Baukostenschätzungen, die erst in der Konkretisierung stimmiger werden.

Es könnte auch die Möglichkeit untersucht werden, ob der alte Standort trotzdem beibehalten werden könnte, oder jedenfalls der Landschaftsarchitekt Damm auch am anderen Standort unser kreatives Projekt umsetzen könnte.

Es ist wie so oft in diesem und anderen politischen Gremien der Stadt Bremervörde, wenn die Fakten nicht mehr gewusst werden und der Anstand zur Einsicht von Fehlern nicht vorhanden ist, erfindet man allerlei Unsinn, der von Claqueuren der eigenen Gruppe tischklopfend untermauert wird.
Wir Ratsmitglieder haben uns alle von der geschickten Regie der Stadtverwaltung übertölpeln lassen, die jetzt allerdings enttarnt ist.

 


 

Leserbrief zur Thematik der Schließung des Schlachtbetriebes Geti Wilba von Adolf Heise

Bremervörder Zeitung jagt Dr. ...

Nein, nicht Dr. No ... : Dr. Klotz! Diesen Eindruck vermittelt zumindest der Artikel von Stefan Algermissen in der BZ vom 23. Juli 2015. Leider nicht die Inhalte der von einem anonymen Autor im 'Freien Wort Bremervörde' satiremäßig aufbereiteten Nachricht über bevorstehende Veränderungen bei der Firma Geti Wilba interessieren den Redakteur, sondern schwerpunktmäßig der vermeintliche Autor Dr. Klotz mit seiner nach Überzeugung des Herrn Algermissen unzureichenden Recherche. Welch ein Armutszeugnis für die BZ!

Spätestens seit Februar 2015 ist dem Bürgermeister Fischer nach seiner eigenen Einlassung bekannt, dass der Betrieb Geti Wilba beabsichtigt, den Schlachtbetrieb in Bremervörde einzustellen und nach Cuxhaven zu verlagern. Gerüchte darüber kursieren seither auch in der Bremervörder Bevölkerung. Eine Lokalredaktion mit journalistischem Anspruch hätte daher inzwischen sicherlich Zeit und Gelegenheit genug gehabt, der Problematik schon vor ihrer Veröffentlichung im 'Freien Wort' nachzugehen, erst recht aber danach. So wäre es angemessen gewesen, die Gründe einer Verlagerung des Schlachtbetriebes zu recherchieren; zu ermitteln, ob es Gespräche mit der Stadtverwaltung über den Erhalt des Schlachtbetriebes in Bremervörde gegeben hat und aus welchen Gründen diese Gespäche gescheitert sind.

Stattdessen beschränkt sich die BZ nach dem Hinweis im 'Freien Wort' darauf, dem vermeintlichen Autoren Dr. Klotz eine seinerseits unzureichende Recherche vorzuhalten und das Ganze mit den Begriffen „Eigentor“ und „Ente“ zu garnieren. Dabei ist die als Gerücht kolportierte Nachricht so falsch nicht, immerhin wird ein ganz wesentlicher Betriebsteil der Firma Geti Wilba in Bremervörde geschlossen und nach Cuxhaven verlagert. Zwar mögen sich die Arbeitsplatzverluste für Bremervörde durch die Schließung des Schlachtbetriebes augenblicklich noch in Grenzen halten, zwar hat die Firma Geti Wilba durch ihren Pressesprecher eine Schließung des verbliebenen Betriebsteils (Weiterverarbeitung des Schlachtgutes) noch in Abrede gestellt, dennoch scheint eine mittelfristige Verlagerung des Gesamtbetriebes zur Zusammenführung der zusammengehörigen Betriebsteile nicht ausgeschlossen. Das Dementi des Pressesprechers auf die scheinheilige Anfrage der BZ dürfte daher lediglich deklamatorischen Charakter haben und ist üblich bei unternehmerischen Entscheidungen, die u. U. auch einen Verlust von Arbeitsplätzen vor Ort beinhalten.

Wäre es nicht eine weitergehende Recherche der BZ wert gewesen nachzufragen, was die Abteilung Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung bereits seit Februar getan hat, um die Pläne der Firma Geti Wilba mit dem Ziel der Erhaltung des Gesamtbetriebes vor Ort im Sinne Bremervördes zu beeinflussen. Wäre es nicht etwa auch von weitergehendem Interesse zu erfahren, welche Auswirkungen die Einstellung des Schlachtbetriebes für das Abwasseraufkommen innerhalb des Stadtgebietes hat? Besteht perspektivisch nicht die Gefahr höherer Abwassergebühren für den Bürger durch das zu erwartende wesentlich geringere Abwasseraufkommen innerhalb des Stadtgebietes?

Dies alles wären Fragen, die einer ordentlichen Recherche der BZ spätestens nach der Veröffentlichung der Satire im „Freien Wort“ würdig gewesen wären. Hier aber totale Fehlanzeige, stattdessen Häme über eine vermeintliche Zeitungsente mit grundlosem Bezug auf den 'ach so schrecklichen' Lokalpolitiker Dr. Klotz.

Was ich mir von der BZ wünschte, wäre eine kritische, überparteiliche Berichterstattung über die Stadtentwicklung und ihre Lokalpolitik, statt einer undifferenzierten Jubelpresse über einen tollen Bürgermeister und einer Ratsmehrheit, dank deren Tätigkeit für die BZ offensichtlich kein Anlass mehr für kritische Fragen besteht.

Liebe BZ, ein investigativer, überparteilicher Journalismus geht anders!

 


 

Pflichtgemäße Recherche und Berichterstattung? "Denkste"

Kommentar von Dr. Johannes Klotz

BZ-Redakteur Stefan Algermissen interessiert nicht, was am Gerücht wirklich dran sein könnte. Wenn die Geflügelschlachterei nach Cuxhaven verlagert wird, um die Produktion dort zu konzentrieren, fragt sich doch, warum kostenintensiv das Vorprodukt wieder nach Bremervörde gefahren wird, um dort verarbeitet zu werden. Wenn man rationalisieren will, macht das mittelfristig keinen Sinn.

Daraus ergeben sich Fragen, die Stefan Algermissen erst gar nicht stellt. In jedem Fall steht fest, dass das Unternehmen Geti-Wilba keine offizielle Presseerklärung abgegeben hat, was es in den nächsten Jahren zu tun gedenkt.

Über die weitere, zukünftige Unternehmensplanung kein Wort!

Kommt die Verlagerung der Produktion nach Cuxhaven, hat das auf alle Fälle Auswirkungen zum Beispiel auf die Menge des von unserer Kläranlage zu verarbeitenden Abfalls, der von Geti-Wilba stammt. Damit wird nämlich in den Blockheizkraftwerken Strom und Wärme erzeugt.

Weniger Abfall bedeutet weniger Energie, aber der städtische Betrieb „Klärwerk“ hat gerade erst ein großes Kraftwerk für 800.000 Euro und eine entsprechende Menge in Energie umzuwandelnden Klärschlamms gebaut.

Im Übrigen ist festzustellen, dass das örtliche Unternehmen über – im Vergleich zu den Bürgerinnen und Bürgern – eine größere Summe an Wirtschaftsförderung erhält, indem es eine erheblich geringere Gebühr für ihr ungeklärtes Abwasser (das im Betrieb vorgeklärt wird) zahlen muss. Wirtschaftsförderung ist gut, daraus erwächst allerdings eine größere Verantwortung gegenüber dem Informationsbedarf der öffentlichen Hand, z.B. bezüglich der weiteren Betriebsentwicklung.

Die Verlagerung der Produktion hat weitere Folgen, wie die Schließung der Nebenstelle des Veterinäramts in Bremervörde.

Weitere Nachfragen hätten gutgetan, doch Algermissen und die BZ kommen ihrer Recherchepflicht nicht nach, sondern pflegen ihre Feindbild-Berichterstattung.

Was falsch und was richtig war am BZ-Artikel (23. Juli 2015, S. 11), lesen Sie jetzt hier:

Titel der BZ:
Falsch ist die Behauptung der Bremervörder Zeitung, dass das Geti-Gerücht sich als „Ente“ entpuppt.
Richtig ist dagegen, dass das digitale Medium „Freies Wort“ in einem Beitrag von Patricius Sauerbier über ein in Bremervörde „kursierendes fundiertes Gerücht“ berichtet, dass das Unternehmen Geti-Wilba seinen „überwiegenden Teil der Produktion aus Bremervörde abziehen und nach Cuxhaven verlagern will.“

Untertitel BZ:
Falsch ist die Behauptung der Bremervörder Zeitung, dass Dr. Klotz behauptet hat, dass der „Tiefkühlspezialist die Geflügelschlachtung in Bremervörde auslaufen lassen und dafür die Verarbeitung erweitern (will).“
Richtig dagegen ist, das „Patricius Sauerbier“ behauptet hat, dass „die Firma Geti-Wilba ihren überwiegenden Teil der Produktion in Bremervörde schließen und nach Cuxhaven verlagern will.“

Einführung:
Falsch ist die Behauptung der Bremervörder Zeitung, dass „das Stadtratsmitglied Dr. Johannes Klotz eben dieses Gerücht verbreitet“, dass der „Stadt ein immenser Arbeitsplatzverlust (droht), weil Tiefkühlspezialist Geti-Wilba einen Großteil der Produktion nach Cuxhaven verlagern will.“
Richtig dagegen ist, dass auf den von Dr. Johannes Klotz betriebenen Medien „Freies Wort“ und „WG Pro Bremervörde/Facebook“ von einem Gerücht berichtet wird, woraus der Autor Patricius Sauerbier die Schlussfolgerung zieht, dass „mit der Verlagerung der Produktion ein immenser Verlust von Arbeitsplätzen verbunden sein dürfte.“
Richtig ist die Behauptung der Bremervörder Zeitung, dass das Unternehmen Geti-Wilba „für den Fall, dass die dortige Schlachterei geschlossen würde, die Verarbeitung des gekochten Huhnfleisches zentral in der Ostestadt erfolgen würde. Dies sei der arbeitsintensivere Teil.“
Falsch ist die Behauptung der Bremervörder Zeitung, dass Dr. Johannes Klotz unter dem „Synonym“ „Patricius Sauerbier“ auf seiner Homepage von einem „fundierten Gerücht“ schreibt „und im gleichen Atemzug Bremervördes Bürgermeister Detlev Fischer kritisiert.“
Richtig ist dagegen, dass der Autor „Patricius Sauerbier“ ein Pseudonym ist, das nicht mit Dr. Johannes Klotz identisch ist.

 


Zur aktuellen Lage in Bremervörde und zum Interview mit Bürgermeister Fischer in der BZ:

Kommentar von "patricius sauerbier"

Wer es noch nicht vernommen hat - wie auch, das hiesige Käseblättchen schweigt dazu - in Bremervörde kursiert das fundierte Gerücht, dass die Firma Geti-Wilba ihren überwiegenden Teil der Produktion aus Bremervörde abziehen und nach Cuxhaven verlagern will. Damit verbunden sein dürfte ein immenser Verlust an Arbeitsplätzen. Patricius Sauerbier hat aber schon jetzt die betroffen machenden Verlautbarungen des Bürgermeisters im Ohr:
"Das ist natürlich ein schwerer Schlag, kommt für uns aber völlig überraschend. Um Solidarität mit den Arbeitnehmern von Geti-Wilba zu zeigen, habe ich sofort einen CDU-Grillabend mit lachenden Hühnern aus der Geti-Wilba-Produktion angesetzt. Falls es doch zum allerschlimmsten kommen sollte, womit ich nach unserer Solidaritätsaktion nicht mehr rechne, wird sich auch die 2. "Bremervörder Runde - BRV redet mit" ebenfalls mit diesem Thema befassen und Ideen sammeln. Zu gegebener Zeit werden wir außerdem das Sanierungsgebiet Innenstadt um ein paar Meter erweitern, um so weitere Fördergelder einzuheimsen. Im Übrigen gehen wir weiter vorwärts!"
Tja, immer nach dem Motto: Gestern standen wir noch kurz vor dem Abgrund, heute sind wir schon einen Schritt weiter - oder wie? Aber wer die "Belastungen den doch veränderten Möglichkeiten" (wie meint unser Bürgermeister das?) anpassen muss, von dem ist wohl gerade mal acht Monate nach Amtsantritt nicht mehr viel zu erwarten. Da wird sich auch die Neugestaltung der Brunnenstraße wohl darin erschöpfen, ein paar Lampenmasten neu anzusteichen. Größere Maßnahmen kommen dann, wenn sie "umsetzungsreif" sind, also wenn Fördergelder geflossen sind und das Personal im Rathaus bis dahin nicht völlig ausgebrannt ist - oder verwechselt Patricius Sauerbier hier nur schwarze Köpfe und ausgebrannt sein?

 


 

Die Bremervörder CDU lädt ein zur 1. Bremervörder Runde

Kommentar von "patricius sauerbier"

– und der Bremervörder "City- und Stadtmarketingverein" findet's gut. Ist ja auch keine Parteiveranstaltung, denn bei der Diskussionsrunde kommen schließlich keine Parteimitglieder zu Wort. Na gut, geleitet wird das Ganze von Frank Pingel, aber der spricht schließlich als Aufsichtsratsvorsitzender der Natur- und Erlebnispark GmbH und Reinhard Brünjes ist an diesem Abend auch nur als Vorsitzender des Touristikverbandes anwesend. Man kann sicher sein, dass beide an diesem Abend nichts parteipolitisches von sich geben und von der CDU so entfernt sein werden wie die schweißnasse Socke dem Stinkefuß.
Aber was steckt eigentlich hinter der "Bremervörder Runde"? Die CDU verspricht laut Einladung eine "neue Form der Bürgerbeteiligung". Potzblitz! Die CDU entdeckt die Bürgerbeteiligung! Oder sollte man skeptisch sein? Trinkst du Pharisäer, so denk daran, nimm den Rum von Germelmann ... Die CDU hat schließlich den durch Bürgerwillen entstandenen Ortsrat nie gewollt, ja bekämpft. Führende Bremervörder CDU Männer - wie der Bürgermeister - machen den Ortsrat öffentlich runter. Die CDU Mitglieder im Ortsrat langweilten sich bisher demonstrativ während der Sitzungen und erinnerten die damalige Ortsbürgermeisterin, ihre kostbare Freizeit nicht über Gebühr zu beanspruchen. Nun sollen die tollen und bisher nicht das Licht der CDU erblickten Ideen ja auch nicht im bürgernahen Ortsrat eingebracht werden, sondern gleich im Stadtrat. Scho' recht, da hat die CDU wenigstens die Mehrheit. Man kann sogar noch zwei Monate nach der neuen "Bremervörder Runde" Ideen und Vorschläge unter brv-redet-mit.de einbringen. Eine Zensur findet nicht statt (der NSA liest aber mit). Laut Strato wurden bisher noch keine Inhalte hinterlegt, aber es steht zu befürchten, dass das auch so bleiben wird - egal was man dort einmal lesen wird.
Nein, da muss schon eine Menge Rum im Pharisäer sein, will man das Bekenntnis zur Bürgerbeteiligung ernst nehmen. Also Bürger Bremervördes, säuft den Rum lieber pur und nicht vom und als Pharisäer, das bringt mehr, gibt weniger Sodbrennen durch den Kaffee und führt schneller zur gewünschten Betäubung angesichts der hiesigen Verhältnisse!

 


 

Leserbrief zur Stadtratssitzung vom 30. September 2014

Dr. Klaus Volland, Bremervörde

Oh wie schön ist Famila!
Aller Wahrscheinlichkeit nach hat die Stadtratssitzung am 30. September das Schicksal des vormaligen „Alt Bremervörde“ besiegelt. Mit der vom Ortsparlament beschlossenen Änderung des Rahmenplans Innenstadt Süd ist der Weg für die vom Investor Bünting bestellten Abrissbagger auf dem Gelände zwischen Alter und Hagenahstraße und für die Errichtung eines Famila-Markts frei.

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OFFENE DROHUNG von Detlev Fischer

Gast-Beitrag von Patricius Sauerkind

Mit einer furchtbaren Schlagzeile in der heutigen BREMERVÖRDER ZEITUNG droht der designierte Bürgermeister Detlev Fischer den Bürgern Bremervördes ganz offen: "Ich bin voller Tatendrang" (!). Das lässt Schlimmes befürchten und lässt so manch unbraven Bürger mit schreckgeweiteten Augen mitternachts in den nassgeschwitzten Betten erwachen. Was soll nun werden? Wird Bremervörde jetzt noch schneller abgerissen? Wird die JVA nach Engeo an die Stelle der soeben abgerissenen Schule verlegt? Wird es gar ein zweites Schützenfest im Jahr geben?

Fragen über Fragen, die sich nach dieser schrecklichen Ankündigung ergeben ...

Die BREMERVÖRDER ZEITUNG berichtet außerdem exklusiv und gewohnt investigativ bereits jetzt und nach sechs Wochen vom bewundernswert offenen Umgang des (Fast-)Bürgermeisters mit seiner Herzerkrankung. Fazit: Dieser Mann lässt sich durch Nichts und Niemanden aufhalten! Haben das jetzt alle zugereisten Weicheier kapiert?!

Schönen guten Abend und schlafen Sie wohl , wenn Sie ein braver Bürger Bremervördes sind.

 


 

MIT SPITZER FEDER

Gast-Beitrag des Autors Patricius Sauerkind (Autor von Le Dufte).

Die BREMERVÖRDER ZEITUNG auf Schnupperkurs in der Kläranlage.

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Den GRÜNEN ist SCHWARZ geworden

"Vom Verschwinden der GRÜNEN im schwarzen Block"

Ein politischer Kommentar zum Geschehen in Bremervörde, von Johannes Konrad

Handwerkliche Mängel?

Der BZ-Redakteur Rainer Klöfkorn vermutet in der BZ vom 30. Juli 2014 handwerkliche Mängel als Gründe des Scheiterns der vormaligen “Neuen Mehrheit” aus SPD, WG PRO BRV und Grün/FDP.

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Kein gültiger Vertrag zum Bau der Grundschule in Engeo!

Planungsbüro bis heute nicht mit dem Bau der Grundschule beauftragt.

Der Schulstreit schien mit dem Ratsbeschluss vom April 2013 beendet. Jetzt drohen neue Unannehmlichkeiten.

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GRUNDSCHULNEUBAU kostet jetzt 6,3 Millionen EURO!

Weitere Kostensteigerungen nicht ausgeschlossen – Planungen verzögern sich

Die Kosten für Versorgungs- und Entsorgungsleitungen für die neue Grundschule im Schulzentrum Engeo würden erheblich teurer als bisher erwartet. Den Vertretern der Ratsfraktionen ist in der Woche vor Pfingsten mitgeteilt worden, dass statt 100.000 Euro wie dafür eingeplant, bis zu 350.000 Euro fällig würden. Genaueres ließe sich noch nicht sagen, so die Stadtverwaltung ...

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Pressemitteilung der WG Pro-Bremervörde zum Mehrheits-"Bündnis" mit den Grünen

Das Ratsbündnis soll laut gut informierten Kreisen in zentralen Entwicklungsfragen der Stadt sich nicht einig geworden sein: Das betrifft in der Sache die Schulentwicklung der Stadt Bremervörde. Von den Grünen und der FDP ist die Chance der GS NORD für Bremervörde nicht erkannt worden. Auch die Schulentwicklung im Schulzentrum mit der Zukunft des Gymnasiums, der BBS und der anderen Schulen stockt seit Jahren. Eine Lösung ist bisher nicht in Sicht. Stattdessen wird die Stadt Bremervörde von umliegenden Gemeinden mit attraktiven Schulangeboten überholt.

Die Grünen/FDP und die CDU-Fraktion wollen auf die Schnelle ohne inhaltlich-substanzielle Diskussion jetzt nachholen, was aufgrund einer verfehlten Planung der Verwaltung mit Unterstützung der CDU versäumt wurde. Auch in der Frage, mit welchem Personal die Verwaltung die Zukunft der Stadt Bremervörde gestalten kann, soll es zwischen der halbherzigen und unklaren Haltung der Grünen/FDP und der WG PRO BRV tiefgreifende Differenzen gegeben haben. Pro Bremervörde hält eine Wende zu einer zukunftsfähigen Entwicklung der Stadt mit dem Bürgermeisterkandidaten Fischer nicht für möglich. Die Fraktion verweist auf ihr Zukunftsprogramm vom Oktober 2011 unter www.pro-bremervoerde.de.

Hier dokumentieren wir die Pressemitteilung:

 


 

Wirtshaus Alt Bremervörde – Geschichte, Gebäude, Erhalt

Von der Fluthstraße in die Bremer Straße – Die Geschichte des "Alt"-Gebäudes
Das Gebäude der jetzigen Kultkneipe „Alt Bremervörde“ hat – für Bremervörder Verhältnisse – eine bewegende Geschichte hinter sich.
Bereits vor dem Jahr 1847 stand zumindest ein Teil des Gebäudekomplexes in der damaligen Fluthstraße 30-32, der heutigen Bremer Straße 14. 1847 nämlich heiratete der Schlachter Barthold („Wilhelm“) von der Lieth die Bremervörderin Adelheid Wilshusen, erwarb das Gebäude Fluthstraße 30 und eröffnete hier eine Schlachterei. Jahre später dehnte er sich weiter nach Süden hin aus: ...

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Wie frei ist das “Freie WORT”?

Diese Frage wirft die Anzeiger-Redakteurin Kettler auf.
Diese Frage ist berechtigt. Die Antwort ist so einfach wie nur möglich:
Das “FREIE WORT” Bremervörde ist frei genug, um Initiativen aus der Bevölkerung, der Stadtbürger, direkt und ungekürzt zu Wort kommen zu lassen. Wird das beim Anzeiger und bei der “BZ” so praktiziert? Nein! Hier greift die Chefredaktion ein! ...

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ZUM VORWURF IM LEITARTIKEL DES “ANZEIGERS” das “FREIE WORT“ würde die Zustände in Bremervörde von heute mit dem Pariser Exil nach 1933 vergleichen”

Das digitale Medium “Freies Wort Bremervörde”
ist gegründet worden angesichts der einseitigen Berichterstattung über die politischen Debatten zur Frage, wie sich die Stadt Bremervörde weiter entwickeln soll. Im Untertitel des Gründungsbeitrags steht: “in Anlehnung an Traditionen der Aufklärung durch das freie Wort und des Pariser Exils nach 1933”; drei Information stecken in diesem Untertitel: “Aufklärung”, “Freies Wort”, “Pariser Exil nach 1933” ...

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Eine Antwort auf den Leitartikel des “Bremervörder Anzeigers” vom Mittwoch, dem 26. Februar 2014

“Satire? WG Pro BRV äußert sich im “Freien Wort” zur Schuldiskussion"
“Das Freie Wort Bremervörde” hat es sich aus naheliegenden Anlässen zur Aufgabe gemacht, aufzuklären (zu erhellen-Duden), und, was noch anspruchsvoller ist, sich der Aufklärung zu verpflichten. In der gegenwärtigen politischen Debatte in Bremervörde, die täglich über die “Bremervörder Zeitung” beeinflusst wird, ist der freie Wettbewerb der Meinungen und Auffassungen insoweit eingeschränkt, wie die inhaltliche Gestaltung – also die Beiträge der “BZ” selbst von den persönlichen Auffassungen des Eigentümers und / oder des politischen Redakteurs dominiert werden ...

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Pressemitteilung der WG Pro-Bremervörde

WG Pro Bremervörde einig in Schulpolitik
So hätte es Herr Hoheisel gerne: Er vernebelt die Vorgänge um die Schulplanung als nicht erklärbar und bietet dem genervten Publikum seine CDU als diejenige Kraft an, die nun endlich den gordischen Knoten durch entschlossenes Handeln durchschlägt. Lohnt es sich, auf die erneut zahlreichen Verkürzungen und Verzerrungen einzugehen? Deshalb hier nur die allernotwendigsten Richtigstellungen und Erläuterungen: ...

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"Vom Saulus zum Paulus"

Es ist erklärbar! Eine Antwort auf den Gedächtnisverlust eines Ratsmitglieds
„Die … Lehrer seien umfangreich an allen Planungen des SEK I – Campus beteiligt gewesen“, so Peter Hoheisel heute in der „BZ“. Das vorgelegte Papier der Schul-Kollegien spricht eine andere Sprache: Viele prinzipielle Fragen sind ungelöst! Viele Anregungen nicht aufgenommen und in ihrer Konsequenz besprochen ...

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Beschluss für den Runden Tisch - VA 11.02.2014

Der Schulausschuss
hat zur Neustrukturierung des Sekundarbereichs I als SEK I-CAMPUS empfohlen, einen " Runden Tisch" einzurichten ...

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Stellungnahme der Kollegien der Hauptschule und der Realschule zum Bau des SEK I – CAMPUS

Die Kollegien der beiden
Sekundarschulen sehen bisherigen Standort für geplanten Standort und den Erhalt der Hauptschule kritisch. Alternativen sehen sie nicht ausreichend gewürdigt. Sie treten deshalb für einen “Runden Tisch” ein, der die nicht berücksichtigten zentralen schulbaulichen, schulpädagogischen und stadtgestalterischen Belange unter Einbeziehung von Fachleuten klärt ...

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Chaos in der Bremervörder Schulpolitik

Zu den Vorwürfen der Herren Prietz und Hoheisel in der BZ vom 10.01.

Erpressung durch Pro Bremervörde und Wahlkampfmanöver, so lauten die Schlagwörter der jüngsten CDU-Presseverlautbarungen. Ihre Autoren spin­nen selbstgefällig das Mäntelchen der Sorge um das Allgemeinwohl und set­zen sich aufs hohe Ross, indem sie versuchen, als Schul-dige der desolaten Schullandschaft Bremervördes Dr. Klotz, Doris Brand und die SPD vorzuführen.

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TEIL 3 zur Serie
„GESCHICHTE DER SCHULENTWICKLUNGSPLANUNG“
der Stadt Bremervörde, Bereich Grundschulen

„SANIERUNG“ DER HAUPTSCHULE – GESCHICHTE EINER FEHLPLANUNG

Was sich alles um die Geschichte der Hauptschule Bremervörde rankt, ist in Vergessenheit geraten, so vergessen, dass manche Verantwortliche glauben, den miserablen baulichen und damit auch baupädagogischen Zustand schönreden zu sollen. Die längst überfällige Führung des Schulausschusses durch das Gebäude demonstrierte: Hier ist jahrelang jemand vergessen worden.

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TEIL 2 zur Serie
„GESCHICHTE DER SCHULENTWICKLUNGSPLANUNG“
der Stadt Bremervörde, Bereich Grundschulen

VERTANE CHANCEN in der SCHULENTWICKLUNG Bremervördes

Weder die Hauptschule noch die Realschulen waren zu Beginn des neuen Jahrhunderts Gegenstand der Schulentwicklungsplanung. Für die Verwaltungsspitze – allen voran Bürgermeister Gummich – war Schulentwicklung kein Thema, schließlich hatte die Stadt gerade eine neue Grundschule in Engeo gebaut, weil in den 1990er Jahren viele Einwanderer nach Bremervörde kamen und für Nachwuchs sorgten.

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Streit um jüdisches Erbe
Verbrauchermarkt frisst Geschichte

Die südliche Altstadt von Bremervörde soll mit einem Verbrauchermarkt überbaut werden. Noch steht dort ein Haus aus einst jüdischem Besitz.

BREMERVÖRDE taz | Wenn die Lehrerin Petra Fischer und der ehemalige Lehrer Klaus Volland durch die Innenstadt von Bremervörde schlendern, werden sie oft gegrüßt. Mancher bleibt stehen und wechselt mit ihnen das eine und andere Wort. Andere erkennen sie zwar, gehen oder radeln aber schnell weiter. „Ich war hier lange so etwas wie der Bürgerschreck“, sagt Klaus Volland. Er klingt, als wäre es ihm nicht unrecht.

Dass beide heute stadtbekannt sind, dürfte daran liegen, dass sie sich mit der NS-Geschichte Bremervördes beschäftigten, als das noch als störend galt: Fischer hat einen Stadtrundgang zur jüdischen Geschichte der Stadt erarbeitet, der sich mittlerweile aber einiger Beliebtheit erfreut. Volland wiederum hat gegen viel Widerstand dafür gesorgt, dass die Baracken des nahe gelegenen ehemaligen Kriegsgefangenenlagers Stalag Sandbostel nicht abgerissen wurden. Heute bilden sie das Fundament einer Forschungs- und Gedenkstätte, auf die man in Bremervörde plötzlich nicht wenig stolz ist.

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WAS WIR WOLLEN – WG PRO BREMERVÖRDE

Von Beginn an war die Intention unserer Bürgerinitiative, die Stadt Bremervörde in einer zukunftsfähigen Weise zum Wohle der Bürger und am besten mit ihnen zu gestalten. Insoweit gehören Anfragen und Anfragen zu den Grundvoraussetzungen der Demokratie. Die Angriffe des Bürgermeisters darauf und die Umdeutung dieses Grundrechts als angebliche Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die Stadtverwaltung bewerten wir als Entwürdigung. Im Kern heißt die Botschaft: “Wer zu viel fragt, kriegt eine aufs Maul!”

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TEIL 1 zur Serie
„GESCHICHTE DER SCHULENTWICKLUNGSPLANUNG“
der Stadt Bremervörde, Bereich Grundschulen

In unregelmäßiger Folge beginnen wir heute mit einer Artikel-Serie zur Schulentwicklung in Bremervörde. Sie hat und wird noch Geschichte machen, da sind wir uns sehr sicher.
Das Bremervörder Publikum kann sich darauf gefasst machen, dass interessante Details zur Sprache kommen werden. Sie werden Einblicke in politische Debatten ermöglichen, die bisher unbekannt geblieben sind.
Wir werden versuchen darzustellen, was „Recherche“ bedeuten kann, damit es nicht arrogant klingt, wenn wir andere der Unfähigkeit zeihen oder ihnen gar vorwerfen, dass ihr TUN eine medienpolitische Masche zur Umsatzsteigerung, zum Erheischen von Aufmerksamkeit oder gar eine bewusste Beeinflussung der Öffentlichkeit in ihrem Sinne sei.

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Ab Samstag, den 21.12.2013 wird hier im “Freien Wort” die Schulpolitik in Bremervörde in einer Serie beleuchtet. Markante Ereignisse werden in Erinnerung gerufen, insbesondere die Frage geklärt, wer, was wie verhindert oder blockiert hat.

Insbesondere soll auch die Frage erörtert werden, welche Rolle die “Recherche” im Journalismus spielt. Die Medienpolitik der Tagespresse wird befragt:
Inwieweit ist sie selbst “Player” politischer Entscheidungen oder Vorbereiter,
inwieweit versucht sie Einfluss zu nehmen auf die Prägung der öffentlichen Meinung, schließlich,
inwieweit werden die Bürgerinnen und Bürger falsch informiert.
Ein Leitgedanke ist:
Weil keine Fakten-Recherche, der sogenannte Fakten-Check, stattfindet, versucht der politische Journalist über eigene Behauptungen und persönliche Meinungen, oder persönlicher Meinungen anderer die Öffentlichkeit in eine bestimmte Richtung zu lenken. Die Art und Weise “journalistischer” Arbeit wiederholt sich stereotyp jahrein, jahraus und greift insofern mehr oder weniger unterschwellig oder auch offen und einseitig in den öffentlichen Diskurs ein, um ihn zu steuern. Die jahrelange Typologie dieses Journalismus prägt ein Stück weit das öffentliche Bewusstsein. 

 


 

Wir wollen die Stadt Bremervörde energieeffizient machen

Die erste öffentliche Veranstaltung zur „Energetischen Stadtsanierung Engeo“ war mit etwa 25 Interessenten aus dem Quartier und ungefähr weiteren 20 interessierten Personen recht gut besucht. Diejenigen Hauseigentümer, die noch nicht den Weg gefunden haben, um ihr Haus mit Fördermitteln energetisch zu ertüchtigen und zu optimieren, sollten in naher Zeit weitere Informationen erhalten. Die energetische Quartierssanierung ist eine Chance für die Hauseigentümer.

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"Satire – unkommentiert" hier lesen

 


 

Gestaltungsvorschlag der FAMILA-Investoren nicht ausreichend!

Bürgerinitiative fordert mehr Gestaltungskultur

Vor dem Hintergrund immer detaillierterer Vorschläge der Famila-Investoren, wird im „Freien Wort“ die Forderung der Bürgerinitiative „Rettet das Alt“ veröffentlicht und zur Diskussion gestellt. In diesem Zusammenhang ist auch auf die neueste Entwurfsplanung des „Famila-Komplexes“ an der Seite „Hagenahstraße“ hinzuweisen, die eine bedenkliche Ästhetik aufweist. Das Erscheinungsbild dieser Seite des Baus ist hässlich und muss deutlich verbessert werden. Ebenfalls bedauerlich ist, das die 1. Etage überwiegend eine Attrappe ist und nicht für „Wohnen“ etc. genutzt werden soll.

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Gründungsbeitrag der digitalen Zeitungsausgabe in Anlehnung an Traditionen der Aufklärung durch das freie Wort und des Pariser Exils nach 1933.

Zur Hofberichterstattung der “Bremervörder Zeitung” in den letzten Wochen …

Es kann nicht behauptet werden, die politische Redaktion der “BZ” praktiziere das “Freie Wort”. Sie verhehlte nie, wo sie stand und wo sie steht; aber hin und wieder gab es Phasen, wo sie das Selbstbild der Politiker oder der Kandidaten darstellte, also das wiedergab, was die handelnden Personen aus ihrem Sinne positiv und zum Nutzen des Gemeinwesens erreichen wollten. Die örtliche Presse ist eine Verneblungsagentur – nach dem Motto ES GIBT KEINE ALTER-NATIVEN!

Seit Wochen und Monaten dagegen bemerken selbst aufgeklärte Konservative die manipulative Berichterstattung der „BZ“. Die Öffentlichkeit soll überzeugt werden mit dem Ziel, das Kommunalwahlergebnis von 2011 schleunigst zu korrigieren. Damals erlebte die lange herrschende CDU einen deftigen Einbruch – und verlor die absolute Mehrheit und scheinbar den Zugriff auf die politischen Entscheidungen.
Heute jedoch hat sie das Heft des Handelns immer noch in der Hand; die Klammer bildet die Medienpolitik der einzigen Tageszeitung; sie hilft sogar dem Bürgermeister, neuerdings, weil er endlich nicht mehr antritt und dem konstruierten Nachfolger, der doch nur dasselbe darstellt, was unsere Stadt eigentlich los werden muss, damit die Zukunft Bremervördes nicht “Urlaub” macht, sondern die Öffentlichkeit auf eine bessere hoffen kann.

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